Neuauflage erscheint am 8. August 2017

Die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland ist eine Erfolgs-
geschichte. Als der Krimi „Tote Jäger schießen nicht“ unter dem Titel „Schreiber und der Wolf“ 2004 erstmals erschien, gab es ein einziges Wolfsrudel auf deutschem Boden. Im Herbst 2016 waren es nach offizieller Zählung 47 Rudel.


Nicht allen gefällt das. Aus der Landwirtschaft kommt heftiger Widerstand. Das ist verständlich. Besonders die Schafhalter müssen ihre Tiere gegen Wolfsangriffe mit Zäunen und Hunden schützen. Sie werden vom Staat für gerissene Tiere entschädigt.

Menschen sind durch die Wölfe bisher nicht angegriffen worden. Der Rüde „Kurti“, der zu wenig Scheu vor uns zeigte, wurde auf behördliche Anordnung getötet. Doch „Kurti“ ist nicht der einzige erschossene Wolf. Immer wieder werden illegal getötete Wölfe gefunden. Die organisierte Jägerschaft lehnt diese Gesetzesverstöße entschieden ab. Ob alle Grünröcke so denken, wage ich zu bezweifeln.

Deshalb ist es gut, dass der inzwischen vergriffene Krimi aus den Kindertagen der deutschen Wölfe jetzt vom Kosmos-Verlag neu aufgelegt wird. Er erscheint am 8. August