Zur Person

Werner Schmitz wurde 1948 in Bochum geboren. Nach der Schulausbildung arbeitete er fünfzehn Jahre als Kommunalbeamter seiner Heimatstadt. Ein Verfahren nach dem Radikalenerlass führte zu Schmitz’ Abschied aus dem öffentlichen Dienst..

Er begann mit dem Schreiben von Kurzgeschichten. Es folgten journalistische Lehrjahre bei einer Stadtillustrierten und dem WDR-Lokalradio in Dortmund.

In den achtziger Jahren veröffentliche Schmitz drei Kriminalromane, darunter Auf Teufel komm raus, „einen der besten Krimis, die in den letzten Jahren in deutscher Sprache geschrieben wurden“ (FAZ-Magazin).

Von 1989 bis 2007 arbeitete Werner Schmitz als Reporter beim Stern. In diesen Jahren entstanden zahlreiche Reportagen, Porträts und Titelgeschichten. 1994 wurde Schmitz’ Bericht über den gewaltsamen Tod eines deutschen Juden für den Egon-Erwin-Kisch-Preis nominiert. 2007 verließ Werner Schmitz den Stern.

Seitdem veröffentlichte er zwei weitere Kriminalromane, zwei Jagdbücher und die Biographie einer Siebenbürger Sächsin. Außerdem übersetzte er drei Bücher des vergessenen Weltbestseller-Autors Robert Ruark (USA) ins Deutsche.

2015 wurde Werner Schmitz gemeinsam mit Rolf D. Baldus für das Afrikajägerbuch „Auf Safari“ mit dem Literaturpreis des International Council For Game And Wildlife Conservation (CIC) ausgezeichnet.